Manila Bericht 2017
von
Lutz Ruhloff PHILGER e.V

Ja, liebe Freunde, ich bin gut in Manila angekommen.

Aber wenn man fast 36 Std. auf den Beinen bzw. unterwegs ist, ist man kaputt, wenn man am Ziel ankommt.

Wenn man aber  unterwegs auch noch merkt, dass man den Appartmentschluessel zu Hause in Oberhausen vergessen hat, ist man nicht froehlich.

Zum Glueck haben hier in Manila/Philippinen mehre Vertrauenspersonen einen Apartmentschluessel. Da Father Archie auf einer Wallfahrt war, und meine Schwaegerin arbeitete, war es das fuer mich, da hieß es dann: eine Nacht ins Hotel.
Am anderen Morgen, den 9. Maerz, musste ich erst einmal zu Sr. Martilde zum Convent Cubao /Quezon City. Nicht nur um über die Kinder und das Geld zu sprechen, sondern hier gibt es immer ein schoenes leckeres Fruehstueck, und meine Schwaegerin wollte mir den Ersatzschluessel bringen.
Natuerlich empfing man mich mit grossem Hallo. Sie wissen nicht, wer Sr. Martilde ist? Sr. Martilde ist eine Steyler Schwester, die im Convent of Holy Spirit lebt und dort noch für die Herstellung der Priesterkleidung zustaendig ist.  Mit ihren Mitarbeitern hilft sie den Kindern, die wir aus der Provinz aus gesundheitlichen Gruenden nach Manila schicken, (die Ihre/unsere Hilfe benoetigen) Sie betreut sie in Manila und regelt das Finanzielle mit den Krankenhaeusern / Aerzte.
Kurz darauf kam auch meine Schwaegerin mit dem Schluessel, und ich konnte zum Appartment fahren und endlich neue Waesche anziehen, und ich konnte alles vorbereiten fuer den 1. Flug in die Provinz. Also Samstag, den 11. Maerz, morgens um 2:30 Uhr aufstehen, etwas fruehstuecken und ab mit einem Taxi (ohne Taxi/Auto kommt man nicht zum Flugplatz.) Oh Schreck, was war das? Tausende Menschen schon so frueh am Flugplatz! Also 35 Min. nur um in der Abfertigungshalle zu kommen.
Obwohl ich einen philippinischen Rentnerausweis habe und Prioritaet geniesse, brauchte ich noch einmal fast 2 h, bis ich abgefertigt war. Morgens um 7 Uhr landete ich auf dem Provinzflugplatz Roxas. Da die grossen Geschaefte erst um 10 Uhr oeffnen, beschloss ich, nach 2 Jahren mal wieder schwimmen zu gehen. Mein Schwager, der mich vom Flugplatz abholte, hatte alle Schwimmutensilien fuer mich mitgebracht.
Naja, das Wasser war kalt und der Wind war doch sehr stark. Also einmal kurz ins Wasser und wieder raus. In Roxas hatte ich auch die erste Verabredung mit dem Vater eines kranken Kindes. Er kam mit 3 seiner Kinder. Da er noch nicht gegessen hatte, lud ich ihn mit den Kindern ein. Sie sollten mal gesehen haben, wie die Kinder rein gehauen haben. Es war eine Freude,  ihnen beim Essen zu zusehen. Es blieb kein Reiskorn auf dem Teller.
Sonntag hatte ich endlich einen Ruhetag, oder? Nach der Messe ein gutes Fruehstueck, und dann waren sie auch schon da: ein Vertreter nach dem Anderen. Es waren die Rektoren mit Lehrern verschiedener Schulen.
Es waren 2 oder 3 neue Schulen, aber die Rektoren kannten uns.

Kurzum, die Woche in der Provinz hatte sehr viel Stress in sich.
Obwohl ich es schon kannte, mit dem Motorad in die Bergschulen zu fahren, das mulmige Gefuehl faehrt immer mit.
Die erste Fahrt in den Bergen fuhren wir bei Sonnenschein los und oben in den Bergen ueberraschte uns ein heftiger  Regenschauer. Durchnaesst kam ich in der Schule an. Nach dem Kinderfest kam noch eine Frau mit einem 5 jaehrigen Jungen, der hatte eine ganz dicke Hand. Sie bat um Hilfe. Ich bestellte sie zum anderen Morgen nach Jamindan.
Am Nachmittag ging es wieder zu einer Bergschule. Ich wollte dieses Mal geruestet sein und zog gleich eine Regenjacke an. Auf dem Motorad und bei etwas Wind, dachte ich, da mache ich nichts falsch. Geregnet hat es nicht. Aber als ich vom Motorad stieg und die Arme nach unten ausstreckte, lief Wasser raus. Auch hier war ich klatschnass, aber vom Schwitzen. Am anderen Morgen bekam ich ziemlich frueh die Nachricht, dass die Frau mit dem Jungen mit der dicken Hand da ist. Ich schaute mir noch mal seine Hand an und wollte ihn zu einem Arzt hier am Ort schicken. Ich bekam zur Antwort, es ist zur Zeit keiner da. Ich schaute mir den Jungen an und bemerkte, dass die Schlinge verrutscht war, so dass ich seinen ganzen Arm sehen konnte. Was war das? Von der Hand bis zur Schulter ein dicke rote Spur. Blutvergiftung. Sofort schickte ich die Mutter mit Geld nach Roxas. Spaeter stellte sich heraus, dass Saladona Reden Sabale  bald seinen Arm, wenn nicht sogar sein Leben verloren haette. Er war 10 Tage im Krankenhaus. Da hat sich das Ticket Deutschland-Philippinen doch gelohnt. Einem 5 jaehrigen Jungen warscheinlich das Leben gerettet. Danke Ticket-Sponsor!
Nach 5 Kinderfesten, sonnenverbrannten Armen und  Gesicht flog ich am 16. Maerz abends nach Manila zurueck. Natuerlich war ich schon nervoes, am 12. Maerz sollte der Container ankommen.
Die erlösende Nachricht las ich erst am 19. Maerz morgens um 5 Uhr als ich  meine Mails öffnete.
Tito Lutz (Onkel), der Container ist schon in Tarlac und sie sind gerade mit dem Ausladen fertig. Das war natuerlich eine freudige Nachricht.
Normalerweise wollte ich ja beim Ausladen  mithelfen, aber Father Archie, der noch in Amerika ist, hat wahrscheinlich anders entschieden. Tito Lutz muss geschont werden. Am Freitag, den 24.3.,  bekam ich eine SMS von meiner Schwaegerin, ich komme. Sie kam und schleppte mich zum Arzt.
Der Befehl kam von meinem hoechsten Boss. Von Frau Ruhloff, denn meine Arme bzw. alles, was nicht von der Kleidung bedeckt war, war knallrot, Nein, nicht wie Sie denken, der hatte einen Sonnenbrand. Nein, nach 29 Jahren Philippinen  hat er eine Sonnenallergie.
Salbe und genau 7 Tabletten hat mir die Aerztin verschrieben. Damit ich auf jeden Fall  noch einmal kommen muss. Die Folge ist: Ich musste mir langärmelige Hemden kaufen und ab jetzt immer eine Muetze tragen, und das bei diesen Temperaturen. Aber es nuetzt nichts, da muss ich durch.
Also warten auf Father Archie. Am 23.3. kam Father Archie morgens um 5:30 Uhr direkt vom Flugplatz zu mir, zum Appartment.
War ein herzliches Wiedersehen, und beim gemeisamen Fruehstueck besprachen wir das weitere Vorgehen. Ab Sonntag, den 26. Maerz, darf ich nach Tarlac kommen und die Sachen fuer die Provinz heraussuchen, und am 27. darf ich den Bus/LKW laden und am 28.3. soll es dann auf die lange Reise zur Provinz Capiz, Stadt Jamindan, gehen. Also am 26.3.ab mit dem Taxi zur Busstation, rein im Bus und ab nach Tarlac. Nach 3,5 Std. war ich in Tarlac. Auf wen musste  ich wieder 30 Minuten warten? Richtig, auf das Auto, das mich abholen soll. Ok, Montagmorgen um 6 Uhr sah ich den Haufen von Hilfsguetern. Man wundert sich, was alles in so einen Container passt. Die Priester, die dort wohnten, hatten die Sachen schon einmal vorsortiert und erklaerten mir gleich, Tito Lutz (Onkel), das passt nicht in denBus hinein. Was macht ein guter Deutscher? Er ueberlegt und findet auch eine Loesung.
Ich habe 19 Koffer und einige Pakete aufgemacht und auf das Auto gewartet.
Endlich kam das Auto, und in der Tat, es war nicht gross. Wenn man etwas geschenkt bekommt, meckert man nicht, sondern sucht eine Loesung. Ich habe die Computer und Monitore lose in den Bus gestellt. Bis auf 2 Rollatoren. 2 Rollstuehle, 3 Pakete und 2 Koffer habe ich alles andere in den Bus gepackt.
Jede Luecke, jeden Spalt habe ich genutzt. 8 Kubikmeter habe ich verstaut. Als am Abend Father Archie kam, schaute er  verängstigt auf seinen Bus. Ich erklaerte ihm, alles ok.
Aber an diesem Montag war ich wirklich kaputt. Also frueh ins Bett.
Am anderen Morgen ging die Fahrt los. Father Archie gab mir einen Fahrer und einen Helfer mit (Ersatzfahrer). Jetzt merkte ich, warum wir so frueh los fuhren. Der Bus schaffte hoechstens 65 km/h und bergrunter gerade mal 70 km die Stunde. Alleine durch Manila haben wir ueber 3 Stunden gebraucht. Wir haben 8 1/2 Std. fuer ca. 350 km gebraucht. Im Hafen angekommen merkte ich, dass die beiden keinerlei Ahnung hatten, was jetzt alles gemacht werden muss. Gottseidank hatte meine Schwaegerin schon einige Vorarbeiten geleistet. Also musste ich auch hier alles in die Hand nehmen. Helfer? Eine Belastung waren diese Burschen. Um 10 Uhr abends ging es endlich aufs Schiff. Der Fahrer mit dem Bus und der Helfer und ich jeweils gesondert. Spaeter bekam der Helfer einen Anruf, dass der Fahrer einige Papiere brauchte, die ich hatte. Schon war er weg. Ich wartete und wartete, keiner von den beiden kam zu mir. Das Problem, meine Aktentasche mit dem Geld und die wichtigen Medikamente waren im Bus. Erst am anderen Morgen liess ich die beiden suchen.  Als sie mich sahen, wussten sie, jetzt gibt es ein Donnerwetter, und es gab eins. Sie waren  abgestellt, um mir zu helfen, und was machten die beiden Pfeifenkoeppe. Sie machten mir noch Probleme.
Nachmittags kamen wir endlich in Roxas Hafen an. Die Passagiere konnten eher an Land. Also ab zum Go2 Buero und alles fuer die Rueckfahrt klar machen. Naja, mit Haenden und Fuessen und einem netten philippinischen Herren klappte es auch. Abends um 6 Uhr waren wir endlich in Jamindan angekommen. Wir wurden schon erwartet. 10 Helfer brauchten 1 Std., um den Bus leer zu raeumen.
Ich ging auf mein Zimmer, duschte und ass Abendbrot und ging dann groggy zu Bett. Am anderen Morgen, ging es zuegig weiter. Es musste sortiert werden: wer bekommt was. Welche Schulen  bekommen Computeranlagen usw. Die beiden hatten jetzt Pause.
Am Samstag als ich die beiden zum Hafen begleitete,  haben sie sich bei mir entschuldigt und herzlich fuer die Betreuung bedankt. Denn ich habe meine Wut auf sie nicht in Strafe umgesetzt, sondern sie wurden 3 Tage verpflegt, als ob es Urlaub fuer sie währe. Da ich mit einem anderen Auto nach Roxas fuhr, habe ich von meinen vielen Nichten und Neffen einige Kinder zum Schwimmen mitgenommen.  Endlich waren es mal einige  schoene erholsame Stunden.
Ab Montag ging der Stress wieder los.
Die Kinderfeste Anfang April waren alle ein wunderbarer Erfolg.
Aber die Einladungen fuer die Graduation Ceremony waren fuer mich katastrophal. Denn ich habe letztes Jahr eine mitgemacht, es war schlimm.
Die Urkunden und Orden fuer die besten Schueler zu verteilen ging ja noch. Aber die Reden... Ich verstehe ja nichts.
Die Gastredner sind die Schlimmsten. Ein Soldat hat 38 min. gesprochen. Einer von Coast Guard hat 33 min. gesprochen. Dann haben auch noch die Schulleiter gesprochen. Nicht nur die Leiterin der Schulbehoerde der Stadt Jamindan hat auf ihrem Handy gespielt. Aber das habe ich auch ueberlebt.
Am 4. April erfuhr ich, dass Sr. Martilde gefallen ist und sich etwas gebrochen hat. Spaeter erfuhr ich, dass sie sich die Huefte gebrochen hat. Natuerlich war ich beunruhigt, denn Sr. Martilde ist 85 Jahre alt.
Am 11. April flog ich nach Manila zurück, und mein erster Weg führte ins  Krankenhaus zu Sr. Martilde.
Naja, so einfach ist das nicht. Es geht nur mit dem Taxi und quer durch Manila.
Als ich sie so  im Krankenbett sah ging mir eine Erleichterung durchs Herz. Sie sah natuerlich sehr blass aus, aber sie konnte mit mir sprechen.
Sie erklaerte mir kurz und buendig, dass es halt mal passiert, dass man faellt oder stolpert. Sie sagte mir auch, dass sie am anderen Tag zum Convent zurueck verlegt wird. Das war eine gute Nachricht.
Das Beunruhigende erfuhr ich aber abends ueber die Nachrichten. Gar nicht so weit weg von Manila, in der Provinz Batangas, waren 2 kleine Erdbeben hintereinander passiert. Viele Gebaeude wurden beschaedigt. Am andern Tag hoerte ich, das unten in Mindanao auch ein Erdbeben war. Ich wohne in Manila in der 26. Etage. So schnell kommt man nicht aus dem Appartment  und runter. Naja, wenns Gottes Wille ist.
Ostersonntag schickte ich Sr. Martilde  einen Ostergruss  per SMS.
Ich bekam von ihr einen Ostergruss zuruck. Das war doch ein gutes Zeichen.
Natuerlich besuchte ich sie, so oft ich konnte. Und jedes Mal sah ich die Fortschritte.
Am Montagnachmittag, den 24. April, machte ich mich wieder auf den Weg nach Tarlac zu Father Archie. Er bat mich mitzuhelfen, die Betten, die wir in Deutschland auseinander gebaut hatten, hier wieder zusammen zu bauen. Seine Priester haetten es versucht, aber nicht geschafft. Im Dunkeln kam ich endlich nach 5 Std. da an, wo die Hilfsgueter zuletzt gelagert waren. Aber der Platz war leer, und alles war spiegelblank.
Ich machte mich auf den Weg und ging um das Haus, wo letztens noch die Betten standen. Mist, hier war kein Licht. Naja, ich werde morgen frueh schon sehen welche, Arbeit auf mich wartet. Da es schon spaet war, ging ich nach dem Abendessen sofort ins Bett. Am anderen Morgen weckten mich die Hunde des Nachbarn. Ich ging sofort runter und wollte nach den Betten schauen. Auch hier war alles weg. Ich fragte die Priester. Ich verstand, dass die Sachen sortiert und nach BamBam gebracht wurden. Also schickte ich Father Archie eine SMS. Keine Antwort. Also machte ich mir einen gemuetlichen Vormittag. Am Nachmittag wollte Father Archie kommen und mit mir gemeinsam nach Manila fahren, denn am anderen Tag, am Mittwoch, den 26.4., wollten wir das Waisenhaus in Mendez besuchen. Er kam aber wieder einmal spaeter als vereinbart. Als ich ihn nach den Betten fragte, tat das Schlitzohr auch noch ueberrascht. Naja, wir fuhren  also nach Manila. Es war eine Qual, den in der Nacht musste ich mir einen Nerv eingeklemmt haben.  Fast 5 Std. haben wir fuer die paar km gebraucht. Da wir fuer Sr. Martilde einen Rollstuhl und einen Rollator im Auto hatten, fuhren wir noch kurz beim Convent vorbei.
Sr. Martilde freute sich, uns zu sehen. Sie sah blendend aus. Sie erzaehlte uns, dass sie schon etwas laufen kann. Ich bat sie, sie moege sich nicht ueberanstrengen. Sie soll bedenken wie alt sie ist. Ach das geht schon, bekam ich zur Antwort. Wir blieben nur kurz. Bis zum Appartment brauchten wir noch einmal fast 2 Std.  Da ich schlecht laufen konnte, brachte Father Archie mich bis zum Appartment. Nach dem Abendbrot nahm ich eine extra Schmerztablette und ging schlafen. Am anderen morgen konnte ich nur unter grossen Schmerzen laufen. Was mache ich? Sage ich die Fahrt zum Waisenhaus ab?
Auch nach der Einnahme der allmorgendlichen Schmerztablette hatte ich noch grosse Schmerzen. Da Father Archie um 11 Uhr kommen wollte, nahm ich noch zusaetzlich 40 Tropfen Tillitin. Das stellte sich spaeter als grosser Fehler heraus.
Ab 11 Uhr wartete ich auf Father Archie. Um 12 Uhr war er endlich da. Sorry, Tito Lutz, traffic. Seine Standartsentschuldigung. Mein Gott, war das ein Tag. Mir ging es saumaessig. Vor dem Waisenhausbesuch gingen wir noch kurz etwas Essen. Eine Katastrophe. Danach ging es mir noch schlechter. Natuerlich liess ich es mir nicht anmerken, denn Father Archie hätte sonst kurzen Prozess gemacht und mich ins Krankenhaus gesteckt. Es war ein schoener aber leider zu kurzer Besuch. Ich glaube, Father Archie hatte etwas von meiner schlechten Verfassung gemerkt.
Ich brauche Ihnen nicht zu erzaehlen, wie es mir auf der Rueckfahrt ging.
Die Rueckfahrt hat sage und schreibe ueber 6 Std gedauert. Ich war fix und fertig.
Father Archie und der Fahrer brachten mich zum Appartment. Ich ging ohne Essen aber mit einer Schlaftablette schlafen. Am anderen Morgen ging es mir bedeutend besser. Zwar ging es mit dem Laufen immer noch nicht gut, aber ansonsten fuehlte ich mich wohler. Aber auch die grosse Hitze macht mir hier zu schaffen. Morgens um 8 Uhr sind schon 35 Grad.
Am Freitag bekam ich überraschenden Besuch von Father Jeremiah. Er ist ein Priester von Father Archie und kommt aus Nigeria. Wir hatten uns in Tarlac kennen gelernt.     Nach 2 Std. war ich wieder alleine.
Heute,  Samstag, den 29. April, ging es wieder zu Sr. Martilde. Abschied nehmen.
Die Maedchen warteten schon auf mich. Dieses Mal war Sr. Magdalena in der Werkstatt und fruehstueckte mit uns. Dieses Mal brachte ich aber das Essen mit, als mein Abschieds- und Dankgeschenk. Als ich fragte, ob ich zu Sr. Martilde darf, hiess es erst: nein. Spaeter durfte ich sie doch noch besuchen. Sie war naemlich im Therapieraum. Als ich den Raum betrat, traute ich meinen Augen nicht. Sr. Martlide zwischen 2  Laufstangen. Sie konnte schon sehr gut laufen. Mein Gott, nach so einem Bruch und der Operation, und jetzt lief sie schon wieder.
Ich verabschiedete mich, und bat sie, fuer meine gesunde Rueckkehr nach Deutschland zu beten.
Ich ging noch etwas einkaufen und fuhr dann zum Appartment.
Wenn es es Morgen mit dem Laufen klappt, werde ich noch zur Messe gehen und so langsam meine Koffer packen fuer den Rueckflug.

Am 6 Mai koennen Sie mich wieder in Oberhausen besuchen.

Das wars dieses Jahr aus Manila aus Philippinen.

Tschüss, Ihr Lutz Ruhloff

Bilanz der 58 Tage:

  • 8 Kinder konnten bis jetzt medizinisch geholfen werden.                            
  • 3 Kinder warten noch auf Ihre Operation 
  • An 11 Schulen mit ca 2500 Kinder wurden Kinderfeste veranstaltet.

 


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